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Ideale Teichfilter Leistung berechnen

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Der Teichfilter ist ein oft umstrittenes Thema, welches immer wieder die Geister scheidet. Die einen Gartenteichfreunde schwören auf einen Filter im Gartenteich. Andere wiederum berufen sich auf die natürlichen Mittel und Wege, an denen sich jedes Gewässer dieser Welt bedient. Der Gedanke, dass ein Teichfilter nicht zwangsläufig notwendig sein muss, ist natürlich nicht ganz unbegründet. Schließlich kommt auch jeder natürliche Teich ohne eine aufwendige und kostspielige Filteranlage aus.

Wozu wird ein Teichfilter benötigt?

Ob ein Gartenteichfilter wirklich notwendig oder auch sinnvoll ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Fischarten er beherbergen soll und wie groß und tief der vorliegende Teich ist. Dann spielen die eigenen, ästhetischen Vorstellungen eine ungemein große Rolle. Denn vor allem bei kleinen Teichanlagen wird das ungefilterte Wasser schnell unklar und „unsauber“.

Den meisten Fischarten macht verschmutztes und mit Algen gefülltes Wasser nicht allzu viel aus. Denn natürliche Verschmutzungen müssen nicht immer schlecht für den Nährstoffgehalt des Teichs sein. Anders sieht es natürlich mit der Optik aus. Der Filter ist in erster Linie dazu da, das Wasser sauber und klar zu halten. Sodass man seine Fische und seinen Teichgrund ohne Probleme und Einschränkungen sehen kann.

Pumpe oder keine Pumpe – die Frage der Fragen

Ein Teichfilter besteht meistens aus einer Pumpe und einer Filteranlage. Die Pumpe ist fast immer unverzichtbar, da man das Teichwasser oft nur durch diese in Bewegung bekommt - und nur bewegtes Wasser bekommt man letztendlich auch sauber. Ein Teichfilter muss aber nicht unbedingt aus modernen und kostspieligen Komplettsystemen bestehen. Mit etwas Know-how lässt sich ein Teichfilter auch mit wenigen Handgriffen selbst bauen. Alles, was man dafür benötigt, sind eine geeignete Pumpe und ein „Filtersystem“. Bei der Pumpe ist wichtig, dass diese leistungsstark genug ist. Beim Filtersystem kann man sich hingegen an unterschiedlichen Vorbildern aus der Natur bedienen. Beste Beispiele hierfür sind ein kleiner Bachlauf oder auch ein Klärbeckensystem. Anleitungen zum Selberbau gibt es übrigens zahlreiche im Internet.

Innen- oder Außenfilter: bekannte und beliebte Teichfilterarten

In Sachen Teichfilter gibt es große und kleine Unterschiede. Diese finden sich in erster Linie in der Art der Filteranlage. Zum einen wäre da der Ufer-Filter, bei dem das Wasser außerhalb des Teiches gefiltert wird. Der Vorteil ist, dass ein Ufer-Teichfilter über eine große Leistungsstärke verfügt. Der Nachteil ist aber der, dass viele Gartenteichfreunde die außen befindliche Teichanlage optisch nicht ansprechend finden. Ähnlich sieht es beim Teich-Kammerfilter und auch beim Teich-Druckfilter aus, die ebenfalls beide außerhalb des Teichs angebracht werden. Der Vorteil ist aber, dass diese Arten von Filter sehr gründlich filtern. Der einzige „unsichtbare“ Filter ist der Teich-Innenfilter. Er ist aber nicht nur sehr unauffällig, sondern auch günstig. Allerdings ist er nicht so leistungsstark und nicht so gründlich wie ein Außenfilter.

Wie berechnen sich die Teichfilter Kosten?

Wie teuer ein hochwertiger Teichfilter ist, hängt in immer von drei gravierenden Faktoren ab: wie groß ist der vorliegende Teich, wie leistungsstark soll die Anlage sein und welche Filteranlagenart ist gewünscht? Zudem kommt es auch immer darauf an, ob man sich daran macht den Filter komplett selbst zu bauen – oder ob man sich doch lieber auf eine Komplettanlage verlässt. Besonders die Kosten für Letztere können sich, je nachdem wie leistungsstark diese sein soll, schnell auf mehrere Hundert Euro belaufen. Die Kosten für eine selbst gebaute Filteranlage kann dabei sogar unter 100 Euro liegen.

Teichfilter Tipps beim Kauf

Traut man sich den Selbstbau nicht zu, sollte man sich lieber direkt daran machen, eine günstige aber auch geeignete Komplett-Filteranlage zu kaufen. Andersfalls lässt sich mit einem selbst gebauten Teichfilter aber nicht nur sparen. Man kann diesen auch viel besser auf die Größe und die Anforderungen anpassen, die der eigene Gartenteich mitbringt. Aber: So oder so sollte die verwendete Filteranlage immer stark genug sein, um die vorliegenden und somit auch notwendigen Wassermengen zu bewältigen. Ein etwas stärkerer Filter ist also meistens besser als ein zu schwacher – sofern man Wert auf stets glasklares Wasser legt.

Teichfilter Market Eigenbau, selbst Teichfilter bauen

Immer mehr Gartenbesitzer planen, einen Teich anzulegen. Ein Teich ist ein optischer Blickfang für den Garten und schafft eine gemütliche und naturnahe Atmosphäre zum Wohlfühlen. Ob es sich dabei um einen Zierteich, einen Fischteich oder einen Schwimmteich handelt, jede Teichart bedarf angemessener Pflege, um langfristig nutzbar und als Ökosystem intakt zu bleiben. Ein wichtiger Bestandteil ist ein leistungsfähiger Teichfilter, der dafür sorgt, dass Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden und der Sauerstoffgehalt stets hoch genug ist, damit Pflanzen und Fische im Teich gedeihen können.

Funktion eines Teichfilters

Teichfilter gibt es in verschiedenen Varianten, die alle dafür sorgen sollen, dass das Wasser im Teich klar bleibt und die Wasserqualität gut bleibt. Ausscheidungen von Fischen und abgestorbene Pflanzenreste entziehen dem Wasser Sauerstoff. Daher muss es muss es mit einem Filtersystem gereinigt werden. Beim Bau oder Erwerb eines Teichfilters gilt es zu berücksichtigen, welche Stoffe in welchem Ausmaß aus dem Wasser gefiltert werden sollen. Ein Fischteich stellt beispielsweise höhere Anforderungen an einen Teichfilter als ein Zierteich oder ein Schwimmteich. Eine Rolle spielt außerdem die Größe des Teiches, denn je mehr Wasser es zu filtern gilt, desto leistungsfähiger müssen Teichfilter und Pumpe sein.

Teichfilterarten vergleichen

Grundsätzlich kann man vier Teichfilterarten unterscheiden, die für alle Teicharten und -größen geeignet sind. Der Unterwasserfilter wird vor der Pumpe installiert und eignet sich insbesondere für Pflanzenteiche und kleinere Teiche. Seine Reinigung ist allerdings etwas umständlich.

Im Gegensatz zum Unterwasserfilter befindet sich die Schwerkraftanlage außerhalb des Teiches. Sie wird neben dem Teich in den Boden eingelassen. Das Teichwasser gelangt mittels Wand- oder Bodendurchführungen in den Filter. Nach der Reinigung führt eine Pumpe das Wasser in den Teich zurück. Eine Schwerkraftanlage liefert gute Filterresultate und ist daher für Fischteiche, auch mit anspruchsvollen Fischen wie etwa Kois, geeignet.

Pumpengespeiste Filter werden am Teichrand angebracht. Eine Pumpe am tiefsten Punkt des Teiches befördert verschmutztes Wasser zum Filter. Pumpengespeiste Filter sind für Kombiteiche die richtige Wahl. Der Tonnenfilter pumpt das Wasser durch mehrere Reinigungsstufen, in denen zuerst grobe Schmutzpartikel abgefangen werden und dann mittels Granulat Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden. Einen Tonnenfilter kann man mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien auch selber bauen.

Materialien und Kosten für selbstgebauten Tonnenfilter

Für den Bau eines Tonnenfilters für den Gartenteich werden folgende Materialien benötigt: Fünf Regentonnen aus Kunststoff, die über ein Fassungsvermögen von je 200 Liter verfügen. Darüber hinaus sind HT-Rohre in gerader Form und als Winkelstücke erforderlich, ebenso Gummidichtungen, feine und grobe Filzmatten und Bürsten, des Weiteren Granulat in Form von Basalt, Lavasteinen oder Schotter. Der finanzielle Aufwand für diese Materialien ist vergleichsweise gering und dürfte zwischen 50 und nicht weit über 100 Euro liegen.

Der größte variable Faktor dürften Art und Qualität des Granulats sein. Die folgende Bauanleitung ist für einen Tonnenfilter mit einem Filtervolumen von 1.000 Litern ausgelegt. Mit einer leistungsfähigen Pumpe eignet sich der Filter für ein Teichvolumen zwischen 10.000 und 20.000 Litern.

Bauanleitung für einen Tonnenfilter für den Gartenteich

Das Prinzip des Tonnenfilters beruht darauf, dass das Wasser 5 Stufen durchläuft und in ihnen schrittweise gesäubert wird. In diesem Fall repräsentieren die Regentonnen die einzelnen Stufen, durch die das Wasser von oben nach unten läuft und schließlich aus der untersten Tonne wieder in den Teich gelangt.

Die 5 Tonnen werden mit HT-Rohen untereinander verbunden. Ausschnitte in der Größe des Rohrdurchmessers werden in jede Tonne unterhalb des Randes geschnitten. Die Öffnungen dichtet man mit einem Gummiring ab und schiebt die Rohrstücke hindurch. Innerhalb der Tonne verlängert man das Rohr durch ein Winkelstück. Die Tonnen werden zueinander in einem Abstand von ca. 5 Zentimetern idealerweise bei leichtem Gefälle angeordnet, und die erste Tonne schließt man über eine Schlauchverbindung an die Pumpe an. Sind die 5 Tonnen nun in dieser Weise vorbereitet, kann man sie befüllen.

Die erste Tonne bleibt leer. Sie dient lediglich dazu, das Wasser in Bewegung zu bringen, wodurch sich bereits grober Schmutz ablagert. In die zweite Tonne werden die Bürsten gegeben, so dass sie senkrecht im Inneren stehen und groben Schmutz abfangen können. Die dritte Tonne befüllt man mit Filtermatten. Auch sie werden senkrecht im Inneren positioniert. Die Matten können schon etwas feinere Partikel abfangen. In die vierte Tonne gibt man schließlich Granulat, wobei es sich wahlweise um Basalt, Lava oder Schotter handeln kann. Die Steine sollten einen Durchmesser von ein bis zwei Zentimeter haben. Das Granulat ist in der Lage, Schadstoffe aus dem Wasser zu binden. Schließlich werden in die fünfte Tonne erneut Filtermatten gefüllt. Schon ist der selbst gebaute Teichfilter fertig und einsatzbereit.




Kategorie: Garten & Teich & Teichtechnik
Rechner-ID: 1367
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Von einem Benutzer aus Deutschland wurden für dieses Projekt zum Thema Garten & Teich & Teichtechnik zuletzt am 25.09.2018 die Eingabewerte Längste Teichseite mit 4 m, Breiteste Teichseite mit 3 m, Größte Tiefe mit 1 m, Ihr Besatz mit 1 eingegeben. Als Ergebnis der Berechnung wurden der bzw. die Ausgabwerte Wassermenge Teich mit 6,000 m³, Endwert für Teichfilter mit 6.000 kalkuliert.


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