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Mit der Bezeichnung Ökostrom wird elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird, bezeichnet. Dabei spielen verschiedenste Energiequellen für die Erzeugung von Ökostrom eine Rolle. Heutzutage sind das vor allem Wasserkraftwerke und Windkraftwerke.

Weiterhin als Energiequellen werden Biomasse, Biogas, Solarthermie, Sonnenenergie und Geothermie genutzt. Eine weitere Möglichkeit sind Kraft- Wärme- gekoppelte Heizkraftwerke. Hierbei handelt es sich aber nicht um erzeugten Ökostrom im engeren Sinne. Unternehmen deklarieren es einfach als Ökostrom, obwohl es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung für den Ausstieg aus der fossilen und atomaren Stromerzeugung handelt. Bevor wir uns mit der genauen Erzeugung von Ökostrom beschäftigen, stellt sich noch die Frage warum man eigentlich Ökostrom beziehen sollte.

Zunächst ist Ökostrom teurer als der Strom der von Stromkraftwerken bezogen werden kann. Der Bezug von Ökostrom sollte einzig aus der Sicht des Klimaschutzes und der Ablehnung gegenüber Atomkraftwerken erfolgen. Um also die Umwelt zu entlasten, ist es sinnvoll sich für Ökostrom zu entscheiden. Als wichtigste Quellen für Ökostrom gelten heutzutage Wasser- und Windkraftwerke. Beiden gleich, ist die Nutzung von Naturelementen zur Erzeugung von Strom. Das Wasserkraftwerk ist in der Lage, die mechanische Energie des Wassers in elektrische Energie umzuwandeln. Ein Wasserstrom treibt eine Turbine an, die wiederum durch die Induzierung eines Drehmoments in einen Generator mechanische Energie einleitet. Der Generator wandelt die mechanische Energie in elektrische Strom um und speist diesen in das Stromnetz ein.

Die Windkraftwerke und auch Windräder nutzen den Wind zur Erzeugung von Ökostrom. Windenergie zählt zu den erneuerbaren Energien. Die kinetische Energie der bewegten Luftmassen wird hierbei in elektrischen Strom gewandelt und in das Stromnetz eingespeist. Da Wind nicht kontinuierlich vorhanden ist, dienen Windkraftwerke heutzutage meistens nur der Unterstützung von kleinen Stromnetzen (Dörfer). Im Normalfall müssen sie von anderen Energiequellen unterstützt werden, da sie nicht in der Lage sind ein Stromnetz kontinuierlich zu versorgen. Aus der Sicht des Klimaschutzes sind diese Anlagen jedoch optimal. Für die Erzeugung von Ökostrom können auch andere wichtige Quellen genutzt werden.

Hierzu zählt beispielweise auch das Biogas. Biogas besteht aus einem Gemisch aus Methan und Kohlenstoffdioxid. Das Biogas kann als Brennstoff für Heizkraftwerke zur Stromerzeugung genutzt werden. Leider ist Biogas heute für Firmen in Deutschland noch zu unrentabel, deshalb denkt man lediglich über eine Einspeisung in das Erdgasnetz nach. Da Biogas im Gegensatz zu Wind und Wasser kontinuierlich verfügbar ist, könnte es aber zukünftig eine Alternative sein, um das Stromnetz zusätzlich neben anderen Energiequellen zu unterstützen.

Ein ebenfalls wichtiger Faktor, für die zukünftige Ökostromerzeugung ist die Biomasse. Hierbei handelt es sich um organisches Material. Dieses Material beinhaltet tote Organismen, zersetzte Produkte und Stoffwechselprodukte. In der Biomasse ist auf biochemischem Weg Energie gespeichert. Diese kann verwendet werden um Strom zu erzeugen. Da Biomasse aus organischem Material besteht, kann dieser Rohstoff ständig nachwachsen und wird lange verfügbar sein.

In vielen privaten Haushalten spielt heutzutage die Solarthermie eine Rolle, um das hausinterne Stromnetz zu versorgen. Auch hier handelt es sich um Ökostrom. Hierbei macht man sich die thermische Energie der Sonne zu nutze, um Ökostrom zu erzeugen. Leider werden nicht genug Kilowattstunden erzeugt um unabhängig von Stromanbietern leben zu können. Sonnenkollektoren (z.B. auf einem Häuserdach) „sammeln“ die Energie der Sonne und speisen den erzeugten Strom in das bestehende Netz.

Eine weitere erneuerbare Energiequelle ist das Gebiet der Geothermie bzw. Erdwärme. In einem bestimmten Teil der Erdkruste ist Energie in Form von Wärme gespeichert. Diese Energie macht man sich zugänglich und verfügbar und erzeugt anschließend daraus Strom. Oftmals wird hier mit einer Kraft- Wärme-Kopplungsanlage gearbeitet. Es ist eine Energiewandlungsanlage und kann jegliche Energiequellen zu elektrischem Strom wandeln. Wenn man eine zukünftige Prognose abgeben muss, dann sollte man festhalten dass die Menschheit allgemein zum derzeitigen Standpunkt aus finanzieller Sicht noch nicht bereit ist ihr Stromnetz komplett auf Ökostrom umzustellen. Solange dies nicht der Fall ist, ist eine große Entlastung der Umwelt, zumindest auf dieser Basis, noch nicht möglich.

Grundwissen Erdgas

Erdgas ist eine wichtige Energiequelle und ein brennbares Naturgas. Erdgas ist ein Gasgemisch, welches vor allem aus Methan besteht. Weiterhin kommen Gase wie Propan, Ethan und Butan in diesem Gemisch vor. Da Erdgas auf gleiche Art und Weise wie Erdöl entsteht, sind diese beiden Rohstoffe häufig auch gleichzeitig anzutreffen. Mikroorganismen, Algen oder ähnliche Kleinstlebewesen sterben ab und sinken (vor allem im Ozeanbereich) zu Boden. Nach Jahrtausenden haben verschiedene Bodenschichten das abgesunkene Material überdeckt. Eine Folge ist die Entstehung von starkem Druck, hohen Temperaturen und Luftabschluss. Durch den Abbau des organischen Materials, vor allem durch Stoffwechselprozesse von Bakterien, lassen Erdgas entstehen.

Für die Verarbeitung von Erdgas, muss man zunächst so genannte Erdgasfelder finden. Aber auch eine Förderung von Erdgas neben der Erdölgewinnung (als Nebenprodukt) ist möglich. Aus diesen Erdgasfeldern wird mithilfe von Rohrsystemen das Erdgas vom Boden in Behältnisse abgeführt.

Um Erdgas nutzen zu können, macht man sich die physikalischen Eigenschaften eines Gasgemisches zu nutze. Durch das „Anlegen“ eines hohen Druckes, kann man das Gas so weit komprimieren das es verflüssigt wird. In dieser verflüssigten Form ist das Erdgas wunderbar als Mineralöl oder Kraftstoffersatz nutzbar.

Heutzutage ist ein besonders wichtiges Thema, der Antrieb von Fahrzeugen mit Erdgas. Die Umrüstung eines Fahrzeuges auf Erdgas ist zwar aus der Sicht der Fixkosten sehr hoch, aber nach ein paar Jahren rentiert sich die Anschaffung aufgrund der niedrigen Erdgaspreise. Zurzeit belaufen sich die Kosten auf 50- 60 Cent pro getankten Kilogramm Erdgas (entspricht etwa 1, 5 Liter Benzin).

Der wichtigste Faktor für die Nutzung von Erdgas ist aber der Umweltschutz. Erdgas verbrennt gegenüber anderen fossilen Brennstoffen unter Bildung von weniger Schadstoffen. Dennoch ist zu beachten, dass bei der Verarbeitung und dem Transport von Erdgas Methan frei wird, welches den Treibhauseffekt voran treibt.




Kategorie: Wirtschaft & Energietechnik & Unternehmen & Strom
Rechner-ID: 1401
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Von einem Benutzer aus Deutschland wurden für dieses Projekt zum Thema Wirtschaft & Energietechnik & Unternehmen & Strom zuletzt am 03.11.2018 die Eingabewerte Gewerbeart mit 3 eingegeben. Als Ergebnis der Berechnung wurden der bzw. die Ausgabwerte kalkuliert.


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